Kath. Kindergarten Heiligkreuz

Adresse
Kath. Kindergarten Heiligkreuz
Wörthstraße 9d
97082 Würzburg
Träger
Kath. Kirchenstiftung Heiligkreuz
Friedrichstraße 26
97082 Würzburg
0931/45244830
heiligkreuz.wuerzburg@kita-unterfranken.de
0931/452448323
Frau Christine Schubert
Öffnungszeiten07:00 - 16:30 Uhr
AusnahmeFreitags: 07:00 - 14:00 Uhr
Schließtage24 - 30
Religion römisch-katholisch
Besonderheiten Betreuung mit Mittagessen, Ganztagsbetreuung, barrierefrei, integrative Einrichtung

Vorstellung

Allgemeine Informationen

Der Neubau des Kindergartens Heiligkreuz hat im September 2017 mit

2 Kleinkindgruppen für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren und 4

Kindergartengruppen für Kinder im Alter von 2,6 bis 7 Jahren eröffnet.

Zwei der Kindergartengruppen werden von Kindern im Alter von 2,6-4

Jahren, zwei Gruppen von Kindern im Alter von 5-7 Jahren besucht. Zu

jeder Gruppe gehören 2-3 Bezugspersonen. Besuchen eine Gruppe

auch Kinder mit einer (drohenden) Behinderung, so kann dieser Gruppe

zusätzlich eine Fachkraft für Einzelintegration zugeordnet werden. Der

Einsatz dieser Fachkraft betragt vier Stunden/ Woche für jedes Kind in

Einzelintegration.

Der Kindergarten bietet für alle Kinder Ganztagsplätze mit

Vollverpflegung (Frühstück, Mittagessen, Nachmittagsvesper) aus der

eigenen Frischküche an.

Unsere Kindertageseinrichtung befindet sich im Würzburger Stadtteil

Zellerau in der Wörthstr. 9d.

Träger der Einrichtung ist die kath. Kirchenstiftung Heiligkreuz. Der

Kindergarten ist Teil einer lebendigen und offenen Gemeinde und in

das Pfarreileben eingebettet.

Außenanlagen

Die Außenspielflächen

Zum Thema Gesundheit gehört für uns die Bewegung der Kinder an der

frischen Luft. Die Kindergartenkinder nutzen überwiegend den großen

Spielplatz auf dem Gelände des Kindergartens, erkunden aber auch

immer wieder die Spielplätze in der naheren Umgebung. Für die

Kleinkinder steht eine eigene Spielfläche zur Verfügung. Sie können sich

bei Bedarf aber ebenso auf der Außenfläche der Kindergartenkinder

aufhalten.

Räumlichkeiten

Die Räume

Den Kindern stehen auf zwei Ebenen verteilt, 6 Gruppenräume und

verschiedene Nebenräume zur Verfügung. Die Gruppenräume sind alle

unterschiedlich eigerichtet, so dass wir den verschiedenen Interessen

und den Alters- und Entwicklungsstufen besser gerecht werden.

Die Nebenräume haben ebenso verschiedene Funktionen. Die

Kindergartenkinder haben Gelegenheit, sich in der Künstlerei, in der sie

Malen und Basteln können, im Werkbereich durch Arbeiten mit Holz

oder Ton, im Theater- und Rollenspielbereich und im Turnraum zu

beschäftigen. Die Kindergartenkinder nutzen die Räume zu bestimmten

Zeiten gruppenintern, zu anderen Zeiten gruppenübergreifend. Alle

Kinder haben somit die Möglichkeit, im vertrauten Rahmen der eigenen

Gruppe Erfahrungen zu sammeln, aber sich mitunter auch mutig in

andere Bereiche zu wagen, um mit Freunden aus den anderen Gruppen

zu spielen und Neues zu entdecken.

Auch die Jüngsten in den Kleinkindgruppen können sich, wenn sie in

ihrer Gruppe vertraut sind, im jeweils anderen Gruppenraum oder dem

gemeinsamen Spielflur im Kleinkindbereich beschäftigen und somit

ihren Erfahrungsraum außerhalb der eigenen Gruppe erweitern.

Selbstverständlich haben, insbesondere die älteren Kinder der

Kleinkindgruppen, immer wieder die Möglichkeit, den

Kindergartenbereich zu besuchen, um z.B. zu turnen, sich im

Kreativbereich zu beschäftigen oder die künftige Kindergartengruppe

kennen zu lernen.

 

Unsere Frischküche und das Esszimmer

Ein besonderes Highlight ist unsere neue Frischküche mit einem

eigenen Koch und weiterem Küchenpersonal, die für alle Kinder eine

Vollverpflegung (Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsvesper)

zubereiten. Wir bieten den Kindern eine weitestgehend biologische,

saisonale, regionale, nachhaltige und vollwertige Kost, die sich nach

den Ernährungsvorschriften der DGE für Kinder im Vorschulalter

richtet. Der Speiseplan beinhaltet überwiegend vegetarische

Mahlzeiten und 1x die Woche Fisch.

Während die Kleinkinder alle frisch zubereiteten Mahlzeiten in ihren

Gruppenräumen bekommen, steht für die Kindergartenkinder ein

Esszimmer zur Verfügung, in dem das Frühstück und die

Nachmittagsvesper in Buffetform und das Mittagessen in zwei

Schichten gemeinsam eingenommen werden. Das Essen dient

grundsätzlich nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern ist ein

weiterer, wichtiger Treffpunkt im Tagesablauf. Wir möchten den

Kindern mit dem Verzehr der verschiedenen Mahlzeiten einen

positiven Bezug zum Essen und das Erleben einer Tischgemeinschaft

vermitteln.

Neben der Erfahrung mit unserer Tischkultur spielen auch die sozialen

Kompetenzen und das Wahrnehmen des eigenen Körpers beim Essen

eine Rolle.

Darüber hinaus lernen die Kinder den Wert von Lebensmitteln

schätzen, vertiefen Grundkenntnisse über gesunde Ernährung und

erweitern ihre Speisenvielfalt über den häuslichen Speiseplan hinaus.

Das Thema Ernährung, Essenszubereitung und Gesundheit nimmt einen

neuen, großen Stellenwert bei uns ein. Das Verpflegungsangebot

beinhaltet zudem das Einbeziehen der Kinder in die Abläufe. Zuschauen

beim Kochen und erleben, wie aus der Rohkost schmackhafte Gerichte

entstehen, Gärtnern von eigenem Gemüse sowie Kräutern für unsere

Mahlzeiten, Tischdienste und eigene Nahrungszubereitung in den

Kinderküchen der Gruppen sind Möglichkeiten, an denen sich Kinder

beteiligen können.

Tagesablauf

Unser Tagesablauf:

Der Vormittag im Kindergarten untergliedert sich Montag bis

Donnerstag von 7.00 – 16.30 Uhr und Freitag von 7.00 – 14.00 Uhr in

Freispielzeit im Haus oder im Garten, Frühstückszeit, thematische

Bildungsangebote oder Projektarbeit in und außerhalb der Einrichtung

und Ausflüge.

Zwischen 11.15 und 14.00 Uhr erhalten die Kinder in drei Schichten das

warme Mittagessen. Kinder mit Schlafbedürfnis haben nach dem Essen

die Möglichkeit zum Mittagsschlaf.

Der Nachmittag untergliedert sich von 14.00 – 16.30 Uhr in Freispielzeit

im Haus und im Garten, eine Nachmittagsbrotzeit und kleinere

Angebote.

An den Vor- und Nachmittagen finden zudem alle heilpädagogischen

Angebote statt.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.

Angebotene Betreuungsarten zum 16.12.2018:

BetreuungsartGesamtanzahl PlätzeAnzahl integrativer Plätze
 Kinder unter 3 Jahre
24 Plätze0 Plätze
 Kinder über 3 Jahre
100 Plätze0 Plätze

Grundlagen

Ein inklusives Haus für alle Kinder und Familien

Basierend auf einem christlichen Menschenbild, welches jeden

Menschen als einzigartige und unverwechselbare Persönlichkeit sieht

und annimmt, versteht sich unsere Kindertagesstätte als inklusive

Einrichtung für ALLE Kinder und Familien. Soziale, kulturelle und

religiöse Verschiedenheit sehen wir ebenso, wie die unterschiedlichen

sprachlichen, geistigen, seelischen und körperlichen Potentiale die

Kinder mitbringen, als Bereicherung und Chance für die Gestaltung

unseres gemeinsamen Alltags im Kindergarten. Unsere Erziehungs- und

Bildungsarbeit ist darauf ausgerichtet, Kinder in ihrer Entwicklung so zu

begleiten, dass sie ihre individuellen Potenziale voll entfalten und

vielfältige Kompetenzen zur zukünftigen Lebensbewältigung entwickeln

können. Wir achten darauf, dass grundsätzlich jedes Kind

Zugangschancen zu den Bildungsangeboten der Einrichtung bekommt.

Die MitarbeiterInnen begegnen allen Kindern und Familien mit

Offenheit und legen Wert auf Achtung der Würde jedes Einzelnen,

Anerkennung und Empathie.

 

Die Aufnahme in unseren Kindergarten

Das Aufnahmeverfahren in unseren Kleinkind- und

Kindergartengruppen gliedert sich in verschiedene Schritte. Nach der

Vormerkung und der formalen Aufnahme des Kindes bieten wir allen

Familien mit Kindergartenkindern vor dem Kindergartenbesuch

„Schnupperstunden“ an, bei denen die Eltern mit den künftigen

Bezugspersonen über Anliegen ins Gespräch kommen können. Auch

die Eltern der Kleinkinder erhalten Gelegenheit, die Einrichtung

anzuschauen und das künftige Personal kennen zu lernen. Der Start in

unserer Einrichtung beginnt mit einer Eingewöhnungszeit in Anlehnung

an das Berliner Eingewöhnungsmodell, in der wir dem Bedürfnis des

Kindes nach Orientierung, Sicherheit und Geborgenheit in individueller

Weise nachkommen. Nach einer erfolgreichen Eingewöhnung startet

das Kind selbständig in die Kindergartenzeit.

 

Die Übergänge

Der Übergang vom Elternhaus in die Einrichtung ist ein sehr

bedeutsames Ereignis, sowohl für die Kinder, als auch für die Eltern. Für

viele Kinder, die neu in eine Kleinkindgruppe oder eine

Kindergartengruppe eintreten, bedeutet dieser Schritt erstmalig aus

den vertrauten engen Beziehungen und Gewohnheiten des familiären

Umfeldes herauszutreten und sich auf neue Bezugspersonen, Räume

und Abläufe einzulassen. Der Übergang ist oft sowohl von freudiger

Erwartung geprägt, aber auch mit Ängsten bei allen Beteiligten

verbunden. Wir möchten diesen wichtigen Schritt einfühlsam und

individuell begleiten, indem wir die Kinder und Eltern dabei

unterstützen.

Nach einer erlebnisreichen Zeit in der Kleinkindgruppe wechseln die

Kinder im Alter von 2,6 bis 3 Jahren in eine der beiden

Kindergartengruppe im Erdgeschoss in denen sie auf Kinder ihres Alters,

sowie Räume und Angebote treffen, die auf ihre Bedürfnisse

zugeschnitten sind.

Nach einer intensiven Zeit in der Kindergruppe der jüngeren

Kindergartenkinder, wechseln die Kinder im Alter von 4 oder 4,5 Jahren

in die Kindergartengruppe für die älteren Kinder.

Der Wechsel in das obere Stockwerk mit neuen, alters- und

entwicklungsgemäßen Anforderungen ermöglicht den Kindern ihr

Betätigungsspektrum zu erweitern und neue Lernerfahrungen zu

machen. Die Kinder treffen hier auf Räume, die mit alters- bzw.

interessensspezifischen Materialien eingerichtet sind. Sie können sich

in diesem neuen Kontext mit neuen Herausforderungen

auseinandersetzen und haben hier täglich die Chance, mit den

Altersgenossen zu kommunizieren, Interessen zu teilen, vermehrt ihre

eigene Rolle und Wirksamkeit in Bezug auf die Gruppenprozesse zu

reflektieren und an alters- und /oder entwicklungsentsprechenden

Gruppenangeboten und Projekten teilzunehmen.

Alle bevorstehenden Übergänge werden von den

BezugsmitarbeiterInnen mit den Kindern und den Eltern besprochen

und vorbereitet.

 

 

Unser pädagogischer Alltag

Die Schwerpunkte unserer Bildungsarbeit ergeben sich aus dem BayBEP

(Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan). Eine besondere Bedeutung

kommt dabei dem Aufbau von Basiskompetenzen, z.B. von personalen

und sozialen Fähigkeiten, zu. Wir stellen in diesem Zusammenhang

Bildungsangebote aus den Bereichen Sprache, Bewegung, emot. und

soziale Beziehungen, Medien, Mathematik, Religion, Musik, Kunst etc.

zur Verfügung.

Grundlage für das Entdecken der Potentiale jeden Kindes ist die

individuelle Beobachtung und der Austausch im Team, mit dem Kind

und mit den Eltern. Wir möchten bei jedem Kind die Impulse für die

nächsten Entwicklungsschritte stetig neu entdecken.

Voraussetzungen für gelingendes Lernen bieten wir den Kindern

insbesondere durch: Bindung und Beziehung, Halt und Orientierung,

Schutz und Geborgenheit, Verlässlichkeit, Versorgung der (Grund-)

bedürfnisse, anregende Angebote und Umgebung, Dialog

Feste Bezugsgruppen/Teilöffnung/gruppenübergreifende Angebote

Sowohl das Freie Spiel, thematische Bildungsangebote oder Projekte

können innerhalb der Stammgruppe oder aber auch

gruppenübergreifend stattfinden.

Bei gruppeninternen Betätigungen können sich die Kinder im

vertrauten Rahmen nach ihren Interessen oder im Rahmen von

thematischen Angeboten oder Projekten beschäftigen. Der

Gruppenkontext bietet Sicherheit und Verlässlichkeit.

Das gruppenübergreifende Tätigwerden unterstützt verstärkt

selbstorganisiertes Lernen der Kinder. Sie erleben im Kontakt mit den

jeweiligen PädagogInnen und Kindern, weitere Bezugspersonen und

Spielgefährten mit denen sie neue Erfahrungen sammeln können.

 

Freies Spiel

Neben dem Spielen und Lernen in der vertrauten Bezugsgruppe, haben

die Kinder die Möglichkeit, gruppenübergreifend außerhalb des

Gruppenzimmers im Turnraum, der Künstlerei, der Holzwerkstatt im

Garten, im Rollenspielzimmer oder in einem anderen Gruppenraum zu

beschäftigen.

Die Wahl des Spielpartners, des Materials, der Tätigkeit und des

Spielbereiches eröffnet dem Kind im Freispiel die Chance, sich je nach

Interesse, Tagesbefindlichkeit, Begabung etc. den Herausforderungen

zu stellen, die für sie gerade wichtig sind. Im Spiel mit anderen lernen

die Kinder außerdem sich gegenseitig wahrzunehmen, Bedürfnisse zu

äußern, Konflikte zu lösen, Kompromisse zu schließen und

Möglichkeiten Grenzen zu akzeptieren.

 

Thematische Bildungsangebote in den Kleinkindgruppen

In unserem Alltag in den Kleinkindgruppen haben die Kinder die

Möglichkeit, täglich bei einem Angebot mitzumachen.

Die Bildungsangebote können z.B. aus dem künstlerisch - kreativen,

dem musischen, dem motorischen, dem sprachlichen, dem

experimentellen, dem religiösen etc. Bereich sein. Uns ist es wichtig,

dass dem Bedürfnis der Kinder nach Teilhabe Rechnung getragen wird

und sie in ihren Lernprozessen unterstützt werden. Die Angebote

basieren immer auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und knüpfen an der

Entdeckerlust der Kinder an. Freude am Tun und an neuen Erfahrungen

stehen dabei im Vordergrund.

Thematische Bildungsangebote und Projekte in den

Kindergartengruppen

Im Tagesablauf unseres Kindergartens haben die Kinder zudem

Gelegenheit, regelmäßig an Bildungsangeboten zu unterschiedlichsten

Themen oder, insbesondere die älteren Kinder, an Projekten

teilzunehmen. Uns ist es wichtig, die Kinder partizipatorisch an den

Inhalten und ihrem eigenen Lernprozess zu beteiligen. Die Kinder

haben hier die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum an einem

Thema zu arbeiten, ihre elementaren Fragen und Interessen zu

erkunden, Zusammenhänge herzustellen, zu erfahren, das Probleme

lösbar sind, kooperative Lernformen zu erleben.

 

Die „Schatzmappe“

Wichtige Lernschritte, bedeutsame Ereignisse etc. dokumentieren die

Kinder mit Unterstützung der Erwachsenen in ihrer „Schatzmappe“. Die

sichtbare Dokumentation der eigenen Fähigkeiten in den Ordnern

erfüllt die Kinder mit Stolz und motiviert zu einer stetigen

Weiterentwicklung.

 

Vorkurs Deutsch

Alle Kinder im vorletzten und letzten Kindergartenjahr, die auf der

Grundlage der Auswertung der Beobachtungsverfahren Sismik und

Seldak eine Sprachunterstützung benötigen, haben einen Anspruch

darauf, am Vorkurs Deutsch im Kindergarten bzw. in der Schule,

teilzunehmen.

Sprachunterstützung im Rahmen des Vorkurs Deutsch findet im

Kindergarten sowohl alltagsintegriert und/oder zu festgelegten Zeiten

statt. Auf dem Hintergrund des inklusiven Ansatzes der Einrichtung

nehmen, im Gegensatz zum schulischen Teil des Vorkurses, an den

Sprachangeboten im Kindergarten in der Regel alle Kinder im letzten

oder vorletzten Kindergartenjahr, teil. Wichtige Elemente in diesem

Zusammenhang sind z.B.: sprachliche Begleitung von

Alltagshandlungen, Sprachspiele, Bewegung, thematische

Bildungsangebote, Lieder, Reime, Fingerspiele, Bilderbücher,

Nachdenkgespräche, Philosophenkreise etc..

 

Partizipation der Kinder im Kindergartenalltag

Aus dem BayKiBiG, dem BEP und aus der UN Kinderrechtkonvention

ergibt sich, dass Kinder ein Recht darauf haben, an allen sie

betreffenden Angelegenheiten beteiligt zu werden, sich zu beschweren

über das, was ihnen missfällt und vor Gewalt geschützt zu werden.

Auf der Grundlage dieser Vorgaben, insbesondere aber auf dem

Hintergrund dessen, dass wir die Kinder auf dem Weg zu einer

selbstbestimmten, verantwortungsbewussten, selbstwirksamen und

autonomen Persönlichkeit begleiten wollen, nehmen wir die

Bedürfnisse und Anliegen der Kinder des Kindergartens sehr ernst.

Kinder sind Experten in eigener Sache und sollen wissen, dass sie

gefragt werden z.B. bei der Raumgestaltung, der Auswahl des

Spielmaterials, den Abläufen, den Kindergartenregeln, Fragen des

Zusammenlebens und des Umgangs untereinander und zwischen

Erwachsenen und Kindern.

Bei der Entwicklung von Fähigkeiten, zur Beteiligung erhalten die

Kinder alters- und entwicklungsgerecht Unterstützung durch die

Erwachsenen. Uns ist es sehr wichtig, auch die nonverbalen

Äußerungen, der Kinder im Alltag zu beachten und ihnen über

einfühlsame Rückmeldungen, zu einem angemessenen Ausdruck und

zur Bearbeitung des Anliegens zu verhelfen.

In allen Kindergartengruppen haben die Kinder regelmäßig in

Gesprächskreisen die Gelegenheit, Ruckmeldungen über

Wahrgenommenes oder Vorschlage zu Themen einzubringen.

 

Der Übergang in die Schule

Zum Abschluss der Kindergartenzeit gestalten wir mit den Kindern im

letzten Kindergartenjahr den Übergang in die Schule in enger

Vernetzung mit der Grundschule am Ort oder im Einzelfall auch den

weiteren Grundschulen, die die Kinder besuchen werden.

Zusätzliches Angebot

Die heilpädagogische Begleitung

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt bei der Umsetzung unseres

pädagogischen Auftrags stellt die heilpädagogische Begleitung dar. Die

Heilpädagogin stellt einerseits entwicklungsfordernde Aktivitäten für

alle Kinder zur Verfügung, andererseits unterstützt sie Kinder, die einer

besonderen Begleitung bedürfen. Diese können sein:

Psychomotorikgruppen, heilpädagogische Spielstunden, Prozessbegleitung

in der Lernentwicklung, Angebote zu unterschiedlichen

Entwicklungsbereichen oder Musik, kreatives Gestalten und Werken,

das Projekt Kinder- und Jugendfarm, Angebote im Bewegungsraum

etc..

Die Arbeit mit den Kindern ist immer von einer ganzheitlichen,

ressourcenorientierten Sicht auf das Kind geprägt.

Auch in der Zusammenarbeit mit den Familien steht eine ganzheitliche

systemische Sichtweise in Bezug auf die Anliegen der Eltern im

Vordergrund. Angebote der Heilpädagogin für die Eltern können sein:

ein einzelnes Beratungsgespräch, fortgesetzte kontinuierliche

Beratung, Eltern-Kind-Spielstunden, offene Spaß- und Spielangebote für

Eltern und Kinder.

Kooperationen

Vernetzung mit weiteren Stellen

Unser Kindergarten arbeitet eng vernetzt mit anderen Einrichtungen

zusammen: Kindergärten, Schulen, Horte, Kinderärzte,

Frühforderstellen, logopädische und ergotherapeutische Praxen,

Beratungsstellen, Familienhebammen, dem Caritasverband, Behörden

etc.. Die Kooperation mit weiteren Anlaufstellen erfolgt immer in

Absprache mit den Eltern.

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist generell für

uns sehr bedeutsam. Uns ist wichtig, dass sich alle Eltern bei uns wohl

fühlen und ihre Kinder gerne unserem Kindergarten anvertrauen. Eltern

sind für uns die Experten ihrer Kinder. Wir sehen die Individualität der

Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung und bieten ihnen einen

Austausch über die Entwicklungsschritte ihres Kindes oder

Erziehungsfragen an.

Neben dem mündlichen Austausch mit den Eltern erhalten Sie

schriftliche Informationen in Form von Elternbriefen oder Aushangen.

Als Bindeglied zwischen MitarbeiterInnen, Träger und Eltern steht

unser Elternbeirat zu Verfügung.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.
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